Gutes.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Sagt sich so leicht, und ist es meistens auch, wenn wir uns ein ganz klein wenig anstrengen. Die Rede ist jetzt nicht – nur – von den Gewissen beruhigenden kleinen und großen Spenden an mehr und manchmal leider auch weniger karitative Vereine. Sondern davon, dem Nächsten zu helfen. Oder die Besinnung auf das Wesentliche.

Inspiriert wurde ich dazu von den bereits jetzt in Hülle und Überfülle präsentierten Packerln und Geschenkboxen, die vollgepfropft sind, mit Sachen, die keiner braucht. Don´t get me wrong, so ein Glitzerteil rund um den Hals der Liebsten hat schon seinen positiven Effekt. Und die glänzenden Augen des Nachwuchses beim Gabenempfang führen immer wieder und nach wie vor zu Augenbrennen und Schluckbeschwerden.

Aber: Das wirklich Wichtige ist unser Umgang miteinander. Und auch wenn noch nicht einmal die erste Kerze brennt, mit der Weihnachtsliste kann ich eigentlich schon jetzt anfangen: Was bringt wirklich Freude? Die vernachlässigte Mutter wieder einmal besuchen. Ein langer ausgedehnter Spaziergang mit dem Partner/der Partnerin. Ein handgeschriebener Brief – ja, e-mail gilt auch zur Not – an einen Menschen, zu dem man den Kontakt leider verloren hat. Ein Lächeln für einen Fremden.  Solche zwischenmenschliche Goodies funktionieren übrigens auch bei Kunden. Das sind nämlich auch und vor allem Menschen.