Kaufmotive.

Heutzutage werden nicht einmal mehr Briefe aufgegeben. Und auch wenn sich ein Kampf gegen Windmühlen nicht auszahlt, der Kampf um Kunden – oder um das Erreichen eines wichtigen Zieles – lohnt sich fast immer.

Wenn Menschen „Nein“ sagen, dann hat das immer einen Grund. Und wenn es gelingt, diesen zu eliminieren, ist ein Schritt in die richtige Richtung getan. Das „Nein“ hat nämlich sehr oft nur wenig mit der Sache an sich zu tun. Genauso wie es Kaufmotive gibt, gibt es die gleichen Beweggründe auch in der Ablehnung. Seien es eigene Vorurteile gegenüber der Wirkung, wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Angst vor Neuem oder einfach nur Bequemlichkeit: Herauszufinden, wodurch das „Nein“ motiviert wurde, ist erste Aufgabe auf dem Weg, ein „Ja“ zu bekommen.

Nichts ist leicht, sonst würden es alle machen, und dann ist kein Geld damit zu verdienen. Verkaufen schon gar nicht. Ein Produkt vermarkten und bewerben auch nicht. Hartnäckigkeit ist jedenfalls eine notwendige Tugend. Natürlich gibt es Situationen, in denen „Hut-drauf-Hauen“ die richtige Entscheidung ist – nämlich dann, wenn der Aufwand den potenziellen Profit weit übersteigt oder es anderswo leichter ist, das Ziel zu erreichen.

Aufgeben jedenfalls kommt nicht in Frage. Never ever. Sonst würden die „Ich-hab-es-dir-ja-gleich-gesagt“-Typen gewinnen. Wer will das schon?