Gehirnstürme.

Wer hat noch nicht an langweiligen, unproduktiven Brainstormings teilgenommen? Die Lautesten gewinnen und oft werden die besten Ideen schon zu Beginn erwürgt – am liebsten mit „Des woa scho immer so.“

Dabei führen Brainstomings bei vielen Herausforderungen zu guten, kreativen Lösungen – wenn ein paar grundlegende Regeln beachtet werden.

Ganz, ganz oben steht die Herausforderung, die Fragen richtig zu stellen. Wenn man den falschen Gipfel ansteuert, wird man das eigentliche Ziel nie erreichen. Zeit zur intensiven Vorbereitung ist unbedingt notwendig!

Erste Regel: Aufschreiben. Klingt dämlich, ist es nicht. In der Hitze der Diskussion gehen oft die besten Vorschläge unter, weil niemand Protokoll führt.

Zweitens: Wir wollen alles hören! Es macht sehr viel Sinn, zu Beginn alle TeilnehmerInnen aufzufordern, ihre möglichen Lösungen niederzuschreiben und jeden zu Wort kommen zu lassen.

Drittens: Alles ist möglich. Lassen wir die unkonventionellen, neuen Antworten auf unsere Fragen zu! Die normalen Antworten wurden meist schon gegeben und haben nicht zum Ziel geführt.

Viertens: Legen wir Regeln fest. Menschen funktionieren am besten, wenn sie sich innerhalb einer festgelegten Ordnung bewegen. Und vor allem: Wenn die Grenzen übertreten werden, muss eingeschritten werden. Smartphones und Co haben übrigens bei einem Brainstorming nichts verloren.

Und fünftens und in jeder Beziehung von Menschen zueinander gültig: Zeigen wir gegenseitige Wertschätzung. Ideen entstehen in jeder Person auf Grundlage der eigenen Erfahrungen, Werte, Vorurteile und intellektuellen Kapazitäten. Und jeder Beitrag ist gleich viel WERT!

Ein Gedanke zu „Gehirnstürme.

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