lesefaul?

Naja, auf zumindest einen Menschen trifft das nun nicht mehr zu (Erwischt 😉!). Dennoch stimmt es. Immer weniger Menschen sind gewillt, sich mit der Flut an sinnlosen, schlampig formulierten oder schlicht und einfach falschen Inhalten auseinanderzusetzen.

Aber auch wenn ein Bild angeblich mehr als tausend Worte sagt – es schadet nie, unter das Bild ein paar erklärende, erläuternde oder gar erhellende Sätze zu setzen. Selbst auf instagram  sorgen launige Bemerkungen unter dem letzten Spiegelselfie für mehr Likes und Follower – auch weil die Algorithmen genau darauf ausgelegt sind.

Einen Satz wiederhole ich gerne, gleich der berühmten Gebetsmühle: „Keiner liest mehr schlechte Texte. Gute Texte werden aber nach wie vor gerne gelesen.“ Drama, Angst, Spannung, Lernen über mehr als einen Augenblick hinweg – eine Kunst, die nur eine gute Story, ein anschaulich beschriebenes Beispiel oder eine packende Kurzgeschichte beherrscht.

Beweise, dass Menschen Gutes lesen? Bitteschön: Hundert Jahre Einsamkeit (Gabriel Garcia Marquez) wurde 30 Millionen Mal verkauft. 71,4% aller Deutschen haben 2020 regelmäßig Magazine gelesen. Und selbst dieser Post wird wieder mehr als 100 Menschen erreichen.

Fazit: Schreiben wir mehr Texte, die bewegen!